Kursbuch 181 – Jugend forsch

 19,00 inkl. Mwst.

Kursbuch 181 „Jugend Forsch“
Peter Felixberger, Armin Nassehi (Hg.)

In diesem Kursbuch schreiben nur Autorinnen und Autoren, die 36 Jahre oder jünger sind. Mein Lieblingssatz in diesem Kursbuch lautet: »Es wäre naiv zu glauben, dass junge Menschen, die damit aufgewachsen sind, dass selbst ein Waschmittel eine eigene Farbe, einen Jingle und einen Geruch haben muss, nicht auf die Idee kommen, auch sie bräuchten ein Konzept, eine Markenbotschaft, eine Identity zum Herzeigen.«
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Einzelheft € (D) 19,00
Jahresabo € (D) 60,00, Studentenabo € (D) 48,00
196 Seiten, broschiert
ISBN: 978-3867744232, ISSN 0023-5652
E-Book: € (D) 15,99, Single E-Book: € (D) 1,49

Erschienen 02. März 2015

Art.-Nr.: KB-181-EV Kategorie:

Beschreibung

Vera Bachmann Brief einer Leserin • Julian Müller Émile und die Rousseauisten • Sabine Donauer Ihr seid mir unheimlich • Dark Horse Einfach ausprobieren • Gustav Theile Erneuerung jetzt • Leo Fischer Warum ich links bin • Tilo Jung Hört auf, zu schwafeln • Mario Gerth  Nomadenkinder • Eduardo Maura Vertrauen verspielt • Adi Livny  Raketengetrieben • Anne Wizorek Generation müsy • Lara Fritzsche Bah, Nahrungsaufnahme • Jakob Schrenk Heult dochDominik Prantl Der Berg ist flachNora Bossong Robinson Bahrain

In diesem Kursbuch schreiben nur Autorinnen und Autoren, die 36 Jahre oder jünger sind. Mein Lieblingssatz in diesem Kursbuch lautet: »Es wäre naiv zu glauben, dass junge Menschen, die damit aufgewachsen sind, dass selbst ein Waschmittel eine eigene Farbe, einen Jingle und einen Geruch haben muss, nicht auf die Idee kommen, auch sie bräuchten ein Konzept, eine Markenbotschaft, eine Identity zum Herzeigen.« Er stammt aus dem Beitrag von Lara Fritzsche und bringt ziemlich gut auf den Punkt, was ich als mehr als 20 Jahre Älterer an Bildern über diese Generation im Kopf habe.

Diese Bilder bewegen sich auf zwei Gebieten: Zum einen haben diese etwas mit Ästhetiken und Bildhaftem zu tun, zum anderen mit einer Individualität, die sich vor allem über Emotionalisierbares identifiziert.
Die Beiträge loten all das aus. Sie arbeiten sich am Verhältnis von Selbstoptimierung und einer besseren Welt ab, sie fremdeln mit der Arbeitswelt, suchen darin aber verträglichere Formen, sie zeigen sich genervt vom Gefühl und der Expression als zentralem Wahrheitsmedium, tragen aber auch das mit emotionaler Verve vor. (…)

Weiterlesen im Editorial von Armin Nassehi