Kursbuch 182 – Das Kursbuch. Wozu?

 19,00 inkl. Mwst.

Kursbuch 182 „Das Kursbuch. Wozu?“
Peter Felixberger, Armin Nassehi (Hg.)

Gegründet im Jahre 1965 von Hans Magnus Enzensberger, weitergeführt von Nachfolgern in wechselnden Verlagen und Formaten, sind bis zum Frühjahr dieses Jahres 181 Ausgaben erschienen. Dass diese kontinuierliche Zählung womöglich mehr Kontinuität suggeriert, als es die diskontinuierliche Geschichte des Kursbuchs in seinen Textsorten, Denkungsarten und Autoren, aber eben auch im Wandel der Zeitläufte verbürgt, kann nur einem Beobachter aufstoßen, der Kontinuität mit Stillstand oder Stabilität gleichsetzt.
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Einzelheft € (D) 19,00
Jahresabo € (D) 60,00, Studenten-Abo € (D) 48,00
220 Seiten, broschiert
ISBN: 978-3867744249, ISSN 0023-5652

Art.-Nr.: KB-182-EV Kategorie:

Beschreibung

Georg von Wallwitz Schlafwandler aus den Kommunen • Peter Schneider Revisited end • Konrad Paul Lissmann  Mensch 2.0 • Armin Nassehi Mehr Kritik, bitte • Hannelore Schlaffer Maximal unverbindlich • Stefan Welzk Der Wald, die Angst und das Geld • Rahel Jaeggi Das Ende der Besserwisser • Barbara Klemm, Herlinde Koelbl, Regina Schmeken (Fotostrecke)  Zweifler, Herausforderer, Rebellen • Krisztina Koenen Die Freiheit, die sie meinten • Bahman Nirumand Zufallstreffer • Mark Greif Eine andere Welt • Cora Stephan Schule des Schreibens • Barbara Sichtermann Trash, Pornos und chinesische KleinbauernKaren von den Berg Kritik, Protest, Poiesis

Das Kursbuch ist 50 Jahre alt geworden. Gegründet im Jahre 1965 von Hans Magnus Enzensberger und Freunden, weitergeführt von Nachfolgern in wechselnden Verlagen und Formaten, sind bis zum Frühjahr dieses Jahres 181 Ausgaben erschienen. Dass diese kontinuierliche Zählung womöglich mehr Kontinuität suggeriert, als es die diskontinuierliche Geschichte des Kursbuchs in seinen Textsorten, Denkungsarten und Autoren, aber eben auch im Wandel der Zeitläufte verbürgt, kann nur einem Beobachter aufstoßen, der Kontinuität mit Stillstand oder Stabilität gleichsetzt.

Continere heißt in erster Linie enthalten – etwas zu kontinuieren bedeutet also, dass das Neue das Alte und Überwundene enthält, sonst könnte es gar nicht neu sein, sonst könnte es sich nicht verändern. (…)

Weiterlesen im Editorial von Armin Nassehi