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Kursbuch 171 – Besser optimieren

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In der Aufklärung verschwindet die religiöse Bindung der Gesellschaften, darin auch die alte Ökonomie der Schöpfungsordnung (der – heute fast unbekannten – oeconomia divina). In diesem Umbruch bot im 18. Jahrhundert die Politische Ökonomie eine neue Ordnung: den effizienten, sich selbst regulierenden Markt – entweder als Substitut der göttlichen als weltliche Ordnung oder als eine moralische Ökonomie.

ISBN-10: 3867741859
ISBN-13: 978-3867741859
200 Seiten, broschiert
Größe: 14,1 x 1,8 x 22,9 cm

Art.-Nr.: KB-171-EV Kategorien: ,

Produktbeschreibung

In der Aufklärung verschwindet die religiöse Bindung der Gesellschaften, darin auch die alte Ökonomie der Schöpfungsordnung (der – heute fast unbekannten – oeconomia divina). In diesem Umbruch bot im 18. Jahrhundert die Politische Ökonomie eine neue Ordnung: den effizienten, sich selbst regulierenden Markt – entweder als Substitut der göttlichen als weltliche Ordnung oder als eine moralische Ökonomie. Die Erfahrungen mit den Krisen aber lösen im Kapitalismus des 19. Jahrhunderts Misstrauen aus: Auch den Gleichgewichtsmythos des Marktes muss man glauben.

Die neue Religion wird als Glaube an den Markt gehandelt. »Das Fortschrittsaxiom selbst ist für den modernen Menschen Teil seines Status quo geworden. Es ersetzt ihm das herkömmliche Gottvertrauen.« Der neue Glaube heißt Systemvertrauen.

Auszug „Die Leere der Fülle“. Birger P. Priddat