Singen in die eigene Faust – Jeff Beer

Porträt-Jeff-Beer_Copyright-by-Sibylle-Hoessler

Heute – am 29. Februar 2020 – gäbe es diverse Alternativen: Sie können den Tag so verbringen, wie jeden Tag. Sie könnten arbeiten. Sie könnten lange schlafen, oder früh aufstehen und den feierwütigen Freitagabendausgängern beim Heimgehen zuschauen. Sie könnten spontan wegfahren. Oder zu Hause bleiben, in der Badewanne Eis essen oder mit der Faust ein Mikrofon mimen und wie ein Kind aus Leibeskräften hineinsingen. Ein zusätzlicher Tag, Tausende Möglichkeiten, Optionen und Varianten. Auch wir hätten an diesem Spezialtag eine Idee: Wieso nicht mal den Künstler Jeff Beer entdecken?

1952 in Mitterteich geboren, macht der vielfach begabte Künstler Stationen in New York und Paris, lebt und arbeitet heute wieder in der Oberpfalz. Eigentlich ist Beer Musiker und grafischer Künstler, lädt zu Sessions in sein Atelier, machte sich einen Namen als Bildhauer, Maler und Grafiker. In Kursbuch 194 wagt er die Alternative und veröffentlicht eine literarische Erinnerung: »Singen in die eigene Faust oder: Die ALBERT-Passage«. Als Text eine waschechte Herausforderung für jeden Leser, als Audio ein lyrisch-musikalischer Genuss. »Wie es geschrieben ist, ist so wichtig wie das, was geschrieben ist,« so Armin Nassehi 2018 im Editorial. Heute ergänzen wir: Und ebenso wichtig, wie es gesprochen und gehört wird.

Entdecken Sie Jeff Beers Erinnerung

als Text im Kursbuch-Archiv oder – alternativ –

als Hörstück, eingesprochen vom Künstler selbst.

 

Fotocredit: Jeff Beer, fotografiert von Sibylle Hoessler