Kursbuch 198 – Heimatt

 19,00

Armin Nassehi, Peter Felixberger (Hg.)
Kursbuch 198 „Heimatt“
Erschienen am 02. Juni 2019
ISBN: 978-3-96196-068-2
ca. 200 Seiten

Artikelnummer: KB-EV-198 Kategorie:

Beschreibung

Armin Nassehi – Editorial • Katja Gasser – Brief einer Leserin (25) • Georg Seeßlen Dahoam is Dahoamnis • Maxim Biller – Max in Palästina • Michael Haas – „Wenn ich komponiere, bin ich wieder in Wien“ • Dirk von Gehlen – Heimat hacken • Adrian Lobe – Neue Heimat Internet • Eran Shakine – A Muslim, a Christian and a Jew • Naika Foroutan – Heimat. Erde. Migration. • Michael Brenner – Ein Zuhause, aber keine Heimat • Levi Israel Ufferfilge – Wenn ich dich vergäße, Jerusalem • Robert Misik – Woher kommst du? • Armin Nassehi – Woher kommst du nicht? •  Jürgen Dollase – Schweinshaxe im 3-Sterne Restaurant

(Über die Titel können Sie Auszüge aus den Essays abrufen).

Wahlwerbespots und Feuilletons sind voll davon, Politiker lassen sich zu lächerlichen Symbolhandlungen hinreißen, Familien, ganze Gesellschaften stehen vor Zerreißproben: Die Debatte um die Heimat hat uns alle fest im Griff. Gleichzeitig sagen so viele wichtige Leute so viel Wichtiges so derart Staatstragendes, dass uns die Heimat-Diskussion ermüdet, ja völlig ermattet. Grund genug, der „Heimatt“ ein Kursbuch zu widmen.

Mit Beiträgen von Robert Misik, Dirk von Gehlen, Michael Haas, Levi Israel Ufferfilge, Georg Seeßlen, Michael Brenner, Adrian Lobe, Maxim Biller, Jürgen Dollase, Naika Foroutan und Armin Nassehi sowie einer Kunststrecke von Eran Shakine.

Pressestimmen

„Aller Digitalkonkurrenz durch Longreads zum Trotz: Die Zeitschrift „Kursbuch“ hat sich unter der Herausgeberschaft des Murmann-Programmchefs Peter Felixberger und des Münchner Soziologen Armin Nassehi als waches Organ der Gegenwart etabliert. Der aktuelle Band zum Thema „Heimatt“ (mit zwei „t“, weil der Begriff auch ermattet) lohnt sich allein schon für Maxim Billers schöne Erzählung über Max Brod in Palästina und die Frage, welche Heimat der Zionismus schuf. Wer neulich unser Interview zu Kafkas Nachlass gelesen hat, ahnt, worum es geht. Interessant auch, wie die territoriale Metaphorik des (Heimat-)Raums sich in den Weiten des Internets erhalten hat: Im Aufsatz „Heimat hacken“ erinnert der Autor Dirk von Gehlen daran, wie der vom New Yorker Journalist Marc Prensky geprägte Begriff der Digital Natives und Digital Immigrants den Diskurs über Eingeborene und Zuwanderer bemüht, als ginge es um Kolonialgebiete. Oder wie sagte Angela Merkel: Neuland?“ (Welt, 17. Juni)

„Da hilft das neue „Kursbuch“ mit einer Reihe bemerkenswerter und erfreulich unaufgeregter Beiträge. Sein Titel „Heimatt“ verdankt sich einem Wortspiel der Herausgeber („das ganze Gerede um Heimat ermattet uns langsam“), dessen Witz zum Glück durch das ganz und gar nicht ermüdende Buch dementiert wird.“ (Süddeutsche Zeitung, 14. Juni)