Kursbuch 188 – Kalter Frieden

 19,00 inkl. Mwst.

Kursbuch 188 „Kalter Frieden“
Peter Felixberger, Armin Nassehi (Hg.)

Wenn ein kalter Krieg einem heißen Krieg allemal vorzuziehen ist, gilt Gleiches auch übertragen auf den Frieden? Das heißt: Ist auch ein „kalter Frieden“, kalkuliert und stets im Horizont drohender Gewalt, einem heißen Frieden, also einem, der auf starken Gefühlen und einem Höchstmaß an Interessenausgleich und Stabilität basiert, vorzuziehen?…
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Einzelheft € (D) 19,00
Jahresabo € (D) 60,00, Studentenabo € (D) 48,00
176 Seiten, ISBN 978-3-946514-30-5, ISSN 0023-5652
E-Book: € (D) 15,99, Single E-Book: € (D) 1,49

Erschienen am 02. Dezember 2016

 

Art.-Nr.: KB-188-EV Kategorie:

Beschreibung

Johann Hinrich Claussen Brief eines Lesers • Wolfgang Schmidbauer Der entgrenzte Suizid • Armin Nassehi Gewalt als Normalfall • Karsten Fischer Der Wahnsinn von Jahrtausenden •  Ulrike Guérot  Einmal heißer Krieg – kalter Frieden und zurück • Micha Pawlitzki  Zwentendorf • Bernd Stiegler Bildersturm • Deniz Yücel Und morgen die ganze Türkei • Manon Clasen, Stephan G. Humer Digitalkrimi • Klaus Hoffmann Das Märchen von Kanaan

Was einen kalten Frieden ausmacht und ob und welche Alternative es zu ihm gibt, damit setzen sich die Beiträge des neuen Kursbuches auseinander. Zum Beispiel mit der Frage, ob Europa tatsächlich vor einem lang schon prognostizierten Bürgerkrieg aller gegen alle steht oder nicht doch in der Lage ist, den wirklichen Frieden zu realisieren, und ob vielleicht nicht sogar beides nur zwei Seiten einer Medaille sind.

Ein Maximum an Stabilität und Kalkulierbarkeit ist womöglich mit einem Maximum an Versöhnung gar nicht zu haben. Denn wo ein kalter Frieden sich damit zufrieden gibt, dass die zivilisatorische Eisdecke hält, muss ein heißer Frieden so entschieden kompromisslos verteidigt werden, wie er begründet wird. Soweit es also um eine Frage der Temperamente geht, zielt das, was im Kursbuch 188 diskutiert wird, insgesamt auf ein angemessenes Maß an eher kühlem Temperament ab.