Veranstaltungen

Unsere Veranstaltungen rund um das Kursbuch

Der Sonntags-Talk: Greta Thunberg – Die heilige Johanna des Weltbrandes

Gespräch mit dem Therapeuten und Autor Dr. Wolfgang Schmidbauer

„Um Greta ist etwas wie heiliger Ernst. Sie hat einen leisen Humor, aber ihre gewöhnliche Haltung gleicht der keilförmigen Schlachtordnung der Germanen: Es geht um Leben und Tod, es gibt nur ein Thema. Die Erwachsenen kümmern sich nicht um unsere Zukunft. Es wird debattiert und debattiert, aber kaum jemand kümmert sich um die einzig wichtige Frage: Wie sieht es mit der Zukunft des Planeten aus, wenn die Menschheit nicht aufhört, ihn zu überhitzen? Was nutzt es Kindern, in der Schule zu lernen, wenn die Erwachsenen ihnen eine verbrannte Erde überlassen?“

Der Psychoanalytiker Wolfgang Schmidbauer hat sich mit der Person Greta Thunberg befasst und ihre Bedeutung und polarisierende Wirkung analysiert. Diskutieren Sie mit ihm über die „Persönlichkeit des Jahres 2019“ (Time Magazin), Trägerin des Alternativer Nobelpreises und des Amnesty-Menschenrechtspreises.

Ort: Unterföhring, vhs-Zentrum, Am Bahnhof 13

Zeit: Sonntag, 02.02.20, 18.00-19.30 Uhr

Detaillierte Informationen folgen.

Ort:

Stiftung Gerhard-Hauptmann-Haus
Deutsch-osteuropäisches Forum Bismarckstr. 90
40210 Düsseldorf

Link:

www.g-h-h.de

Die 200. Ausgabe der 1965 gegründeten Politik- und Kulturzeitschrift Kursbuch kehrt kurzfristig wieder zu seinen Wurzeln zurück. Wie werden Protest und Revolte heute legitimiert? Wie lässt sich eine immer komplexer werdende Gesellschaft überhaupt noch verändern? Wo ist der jakobinische Tugendterror noch zu finden? Welche Verbindungslinien gibt es zwischen Frühsozialismus und Postmaterialismus? Was haben Popkultur und Klimaprotest gemeinsam? Gegen was kann man überhaupt noch sein?

Wie handfeste Revolutionen heute aussehen, das diskutieren die Kursbuch-Herausgeber Armin Nassehi und Peter Felixberger mit zwei Alltagsrevolutionären in zwei Städten:

In Berlin debattieren die sie gemeinsam mit Harry Sachs, der mit seinen Mitstreitern das Haus der Statistik in Berlin in der Nähe des Alexanderplatzes zu einem Ort gemacht hat, den er den „Allesandersplatz“ nennt. Ein Haus für alle. Für urbanes Miteinanders, bunt, ungewöhnlich, sozial verträglich: 

Montag, den 10.02. um 19 Uhr im Haus der Statistik, Karl-Marx-Allee 1, 10178 BerlinOrt: 

Werkstatt Haus der Statistik, Karl-Marx-Allee 1, 10178 Berlin, Deutschland

Linkhttps://www.kursbuch-kulturstiftung.org/event-details/kursbuch-200-revolte-2020-berlin-kursbuch-herausgeber-im-gesprach-mit-harry-sachs

Organisationssoziologisch spricht schon der Verschleiß an Vorsitzenden in den letzten Jahren für eine Krise der Sozialdemokratie. Jasmin Siri findet in ihrem Beitrag in Kursbuch 200 deutliche Worte für die älteste Partei Deutschlands, denn auch angesichts aktueller Wahlergebnisse wird niemand bestreiten können, dass sich die SPD in einem Legitimationsdrama befindet. Allerdings verharrt die Politikwissenschaftlerin nicht beim Status quo, sondern nimmt eine historische Perspektive ein: Wie wurde die Sozialdemokratie was sie heute ist? Und inwiefern liegt ihr schon immer das Dilemma zwischen Revoltieren und Reformieren inne?

Jasmin Siri ist Soziologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der LMU München. Zuletzt erschien im Nicolai Verlag, Berlin ihr Buch „Kampfzone Gender: Über die Politisierung wissenschaftlicher Expertise“.

Zeit: 19:30 bis 21:00 Uhr

Im Rahmen des Programms vhs.wissen live – per Live Stream in Volkshochschulen bundesweit. 

Mehr Infos: www.vhs-wissen-live.de

 

Die 200. Ausgabe der 1965 gegründeten Politik- und Kulturzeitschrift Kursbuch kehrt kurzfristig wieder zu seinen Wurzeln zurück. Wie werden Protest
und Revolte heute legitimiert? Wie lässt sich eine immer komplexer werdende Gesellschaft überhaupt noch verändern? Wo ist der jakobinische Tugendterror
noch zu finden? Welche Verbindungslinien gibt es zwischen Frühsozialismus und Postmaterialismus? Was haben Popkultur und Klimaprotest gemeinsam? Gegen was kann man überhaupt noch sein?

In München treffen die Kursbuch-Herausgeber Michael Schild, der sich seit mehr als 20 Jahren für die Subkultur engagiert – in einer Stadt, die für alles andere als Subkultur bekannt ist. Dennoch, im Import Export hat er einen Ort geschaffen, an dem Alltag und Revolte auf versöhnliche Weise zusammenkommen:
Donnerstag, den 20.02. um 19 Uhr im Import Export, Schwere Reiter Str. 2, 80797 München

Ort: 

Import Export
Schwere Reiter Str. 2h
80636 München

Link: https://www.kursbuch-kulturstiftung.org/event-details/kursbuch-200-revolte-2020-munchen-kursbuch-herausgeber-im-gesprach-mit-michael-schild

Nähere Informationen folgen.

Reihe: „Das Ende einer Volkswirtschaft: Die Rolle der Treuhand“

Ort:

Zeitgeschichtliches Forum Leipzig
Grimmaische Straße 6
04109 Leipzig

Link:

www.zeitgeschichtliches-forum.de

Der Künstler als Aktivist: Anders ist es für Ai Weiwei nicht vorstellbar. Seit seiner Kindheit ist der Konzeptkünstler mit dem Thema Flucht konfrontiert, er selbst wächst als Sohn eines chinesischen Dissidenten im Exil auf, lebt in New York, kehrt nach China zurück, wird festgenommen. Als Künstler und nun auch als Autor versteht er es als seine Pflicht, seine Erfahrungen und Gedanken zu teilen und öffentlich zu machen. In seinem neuen Buch Manifest ohne Grenzen geht es nicht um Zahlen, sondern um konkrete Schicksale, insbesondere von Flüchtlingen. Es ist ein Plädoyer für die Menschlichkeit und ein Appell zu friedvoller Kommunikation: In der heutigen Zeit wichtiger als je zuvor. Über seine Kunst und die aktuelle Situation in China spricht er mit Kai Strittmatter, der fast zehn Jahre für die Süddeutsche Zeitung in Peking als Korrespondent tätig war und über ein tiefes Verständnis für das Land verfügt.

Ort: 

Theater am Tanzbrunnen, Rheinparkweg 1, Köln Deutz

Link: www.litcologne.de

Lesung und Gespräch im Rahmen der Leipziger Buchmesse.

20 Uhr
Ort: Altes Rathaus Leipzig
Festsaal
Markt 1
04109 Leipzig

Website: www.leipziger-buchmesse.de

Schnelles und langsames Denken ist mit Daniel Kahneman zum geflügelten Wort geworden – reicht aber längst nicht aus, um den Reichtum menschlichen Denkens zu erfassen. Wolfgang Schmidbauer erläutert, warum wir auch die Emotionalität integrieren müssen – das warme Denken, wie er es nennt. Es unterscheidet sich vom kalten Denken in erster Linie dadurch, dass es nicht allein der Durchsetzung eines Gedankens oder der geistigen Machtausübung dient, sondern die ganze, illustre Bandbreite der Gefühle mitnimmt. Es spaltet das eigene Empfinden nicht von der Logik des Gedachten ab, sondern hält den Zugang zu ihm ebenso offen, wie es Nebengedanken im Sinn empathischer Phantasien zulässt, die sich mit den Gefühlen beschäftigen, die bei den Angesprochenen ausgelöst werden.
In seinem neuen Buch verhandelt Wolfgang Schmidbauer die prototypischen Bereiche des kalten und warmen Denkens, die Jurisprudenz auf der einen, die psychologische Empathie auf der anderen Seite. Dazwischen der Mensch. Und das, was er von der Temperatur von Gedanken lernen kann.

KALTES Denken, WARMES Denken. Über den Gegensatz von Macht und Empathie.

Wolfgang Schmidbauer liest aus seinem neuen Buch auf der Leipziger Buchmesse.

15 – 15-30 Uhr
Ort: Leseinsel Junger Verlage
Halle 5, Stand G200

Website: www.leipziger-buchmesse.de

Lesung und Gespräch im Rahmen von Halle liest.

19.30 Uhr
Ort: Stadtbibliothek Halle/Saale
Salzgrafenstraße 2
06108 Halle (Saale)

Website: www.leipziger-buchmesse.de und https://www.stadtbibliothek-halle.de/stadtbibliothek/startseite/

Schnelles und langsames Denken ist mit Daniel Kahneman zum geflügelten Wort geworden – reicht aber längst nicht aus, um den Reichtum menschlichen Denkens zu erfassen. Wolfgang Schmidbauer erläutert, warum wir auch die Emotionalität integrieren müssen – das warme Denken, wie er es nennt. Es unterscheidet sich vom kalten Denken in erster Linie dadurch, dass es nicht allein der Durchsetzung eines Gedankens oder der geistigen Machtausübung dient, sondern die ganze, illustre Bandbreite der Gefühle mitnimmt. Es spaltet das eigene Empfinden nicht von der Logik des Gedachten ab, sondern hält den Zugang zu ihm ebenso offen, wie es Nebengedanken im Sinn empathischer Phantasien zulässt, die sich mit den Gefühlen beschäftigen, die bei den Angesprochenen ausgelöst werden.
In seinem neuen Buch verhandelt Wolfgang Schmidbauer die prototypischen Bereiche des kalten und warmen Denkens, die Jurisprudenz auf der einen, die psychologische Empathie auf der anderen Seite. Dazwischen der Mensch. Und das, was er von der Temperatur von Gedanken lernen kann.

KALTES Denken, WARMES Denken. Über den Gegensatz von Macht und Empathie.

Wolfgang Schmidbauer liest aus seinem neuen Buch im Rahmen der der Leipziger Buchmesse bei Leipzig liest.

18.30 Uhr
Ort: Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig
Villa Klinkhardt
Karl-Tauchnitz-Str. 1
04107 Leipzig

Website: https://www.saw-leipzig.de/de/aktuelles/veranstaltungen

Müssen wir uns denn ständig verändern?

Eine Frage, die wohl mehr Fragen als Antworten aufwirft. Und dennoch: Worin liegt der urmenschliche Drang nach Innovationen begründet, die unser Leben zu verbessern beabsichtigen? Ist Gesellschaft nicht viel behäbiger, als Disruption und Digitalisierung vermuten lassen? Neue Ideen, Erfindungen und Möglichkeiten wirken auf unsere Werte, Normen, unser Bewusstsein und unsere Kultur. Armin Nassehi und Peter Sloterdijk spüren den gesellschaftlichen Folgen dieses permanenten Erneuerungsdrangs nach und geben uns Einschätzungen zu den Gründen dieses Veränderungsstrebens.

„Die Welt wird alt und wird wieder jung, doch der Mensch hofft immer Verbesserung.“ (Schiller)

Ameldung unter anmeldung@hermann-ehlers.de

Ort:

Alter Güterbahnhof
Tonberg 15
24113 Kiel

Link:

https://www.hermann-ehlers.de/veranstaltung/alias/peter-sloterdijk-armin-nassehi-muessen-wir-uns-denn-staendig-veraendern.html

Eine gemeinsame Veranstaltung der Hermann-Ehlers-Akademie und der Kursbuch Kulturstiftung.

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