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kursbuch.edition, Alexander Gutzmer, Die Grenze aller Grenzen, 08/2018

Alexander Gutzmer
Die Grenze aller Grenzen
Inszenierung und Alltag zwischen den USA und Mexiko
216 Seiten € 22,00 (D)
ISBN 978-3-96196-022-4
gebunden mit Schutzumschlag
Erscheint am 20. August 2018

»Ich will demonstrieren, wie real die Grenze die Leben von Menschen durchzieht.« Dieses Zitat der Künstlerin Ana Teresa Fernández könnte von dem Kulturwissenschaftler Alexander Gutzmer selbst stammen. Nichts anderes legt er mit seinem Buch »Die Grenze aller Grenzen. Inszenierung und Alltag zwischen USA und Mexiko« vor: eine Veranschaulichung, eine Illustration, ein Zeichen dessen, wie La Frontera Leben und Alltag der mit ihr wie immer verbundenen Menschen affiziert. Steht doch für ihn diese Grenze zwischen Mexiko und den USA für das »Prinzip Grenze« schlechthin. So schlicht sich vor allem die politische Rhetorik darüber gibt, so vielschichtig ihre alltägliche Wirkung und im weitesten Sinne mediale Inszenierung.

Gutzmer untersucht die Strategien der Performance- Künstlerin Ana Teresa Fernández, die Befestigungsteile himmelblau anmalt, um das Verschwinden der Grenze vor dem Blau des wirklichen Himmels zu suggerieren. Er setzt sich mit der Arbeit des Filmemachers Matthew Heineman auseinander, dessen Kamera während der Dreharbeiten bei Drogenkartellen zum »Verbalisierungsmedium des Horrors« wird. Er interviewt den Architekten René Peralta, der seine gesamte Leidenschaft in die Gestaltung der Grenzstadt Tijuana legt. .

Zu faszinieren begann die mexikanisch-US- amerikanische Grenzregion Alexander Gutzmer (*1974) spätestens, als er vor zwei Jahren seinen Lebensmittelpunkt zeitweise nach Mexiko verlegte. Dort lehrte er als Gastprofessor an der Hochschule Tecnológico de Monterrey. Der promovierte Kulturwissenschaftler und Diplom-Betriebswirt ist Chefredakteur des Münchner Architekturmagazins Baumeister und Editorial Director des Verlags Georg D.W. Callwey. Gutzmer lehrt als Professor für Medien und Kommunikation an der Quadriga-Hochschule in Berlin.

Das Buch kann im Shop vorbestellt werden. Auslieferung ist dann zum 20. August 2018.

 


Armin Nassehi, Peter Felixberger (Hrsg.)
Kursbuch 195
#realitycheck_medien
Erscheint am 02. September 2018
ca. 200 Seiten
ISBN: 978-3-96196-031-6

Pop regiert die Medienwelt. Befindlichkeit und Pose, Selbstdarstellung
und Lebenswelt, Bekenntnis und Identifikation haben
das Zepter übernommen. Form schlägt Inhalt! Medien werden
zum Popevent. Die Bedeutung des Autors wird auf sein öffentliches
Prestige degradiert. Der Zauber der Medien verglüht in den
Selbstdarstellungsposen moderner Popkultur. Am Ende ist jeder
ein Autor, ein Künstler oder ein Publisher.

Vielen geht es um das Gefühl, recht zu haben. »Truthiness« nennt
das der amerikanische Historiker Daniel T. Rodgers. Dafür braucht
es Unschärfe, Ungenauigkeit und alternative Erörterungslagen. Fakten
braucht man dazu nicht unbedingt. Und so kommt es, dass sich
Meinung, Tagesaktualität, Gedankensplitter permanent aufs Neue
verbreien und kein begründetes Ende in Form einer Wahrheit mehr
zustande bringen. Denn alles, was wir denken und diskutieren, ist
Anfang und Ende zugleich. Es wird remixed, recycelt und rebranded.

Das Kursbuch 195 kann im Shop vorbestellt werden. Es wird zum 02. September 2018 geliefert.

 


 

Herbstvorschau 2018
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Die Neuvorstellungen (u.a. „Kritik üben“, von Friedrich von Borries und Markus Schrenk, Oktober 2018, …) im PDF (> Download, 1,3 MB).

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