Moshtari Hilal – Das Mädchen mit dem Damenbart (4)

Die Bilder der aus Afghanistan stammenden Hamburgerin Moshtari Hilal können geradezu als Parabel auf den Topos Sichtbarkeit versus Un­sichtbarkeit gelesen werden, der sich durch dieses ganze Kursbuch zieht. Ihre Frauenporträts sind Skizzen, die eben nicht porträtieren, sondern mit dem Weglassen spielen. Sie reduzieren die gezeigten Gesichter auf etwas Wesentliches, das aber nicht gleich sichtbar wird. Sie bewegen sich, so sagt sie selbst, zwischen theoretischen und therapeutischen Welten und sind auf der Suche nach marginalisierten Identitäten. Ihr besonde­rer Reiz liegt aber darin, dass sie auf ostentative Identitätszumutungen verzichtet und damit viel Raum für Deutungen und Assoziationen bietet. (…)

Auszug aus dem Editorial von Armin Nassehi

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