Micha Pawlitzki – Zwentendorf

Die Zukunft ist schon da, sie ist nur ungleich verteilt. Gesagt hat das der Science-Fiction-Autor William Gibson. Das passt perfekt auf Zwentendorf: das erste österreichische Atomkraftwerk, dessen Inbetriebnahme in einem Volksentscheid abgelehnt wurde. Denn hier materialisierte sich eine Zukunft, die damals, im Jahr 1978, überhaupt nicht absehbar war. Die Massenproteste der Antiatomkraftbewegung standen noch bevor, ebenso die Atomkatastrophen in Tschernobyl und Fukushima, die den Abschied von der Großtechnologie einläuteten. Insofern ist Zwentendorf Beispiel für eine Zukunft, die allein hier aufschien: Der Reaktor blieb kalt. Strom produziert dort heute nur eine Fotovoltaikanlage.

Der preisgekrönte Fotograf Micha Pawlitzki hat das stillgelegte Atomkraftwerk besucht.

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Micha Pawlitzki, geb. 1972, ist Landschafts- und Architekturfotograf. In diesen Bereichen zählt er zu den erfolgreichsten Fotografen Europas. Über 140 Bücher und Kalender mit ausschließlich seinen Bildern sind bisher veröffentlicht worden. www.micha-pawlitzki.com

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