Matthias Hansl – Falsch gewählt

Nach der Arabellion.
Warum Wählen nicht hilft, aber nur Wahlen helfen können

Es kann nicht schaden, inmitten der neuen arabischen Unübersichtlichkeit aus dem bewährten Fundus einer philosophischen Dauerreflexionsmaschine zu schöpfen. Peter Sloterdijk gibt uns in Zeilen und Tage, seinen kürzlich erschienenen Notizen aus den Jahren 2008 bis 2011, einen fast schon prophetischen Hinweis darauf, was es mit den elektoralen Nachwirkungen eines weithin bejubelten Phänomens namens Arabellion auf sich haben könnte. So schreibt er, datiert auf den 24. Februar 2011: »Das Phänomen des Bonapartismus lässt erkennen, wie eng die sogenannte Postdemokratie an prädemokratische Prämissen rührt. (…)«

(weiterlesen im Kursbuch 174)

Matthias Hansl, geb. 1983, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ludwig-Maximilians-Universität München, sein Forschungsschwerpunkt ist die Intellektuellengeschichte der Bundesrepublik.

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