Kursbuch 192 – Der Inhalt

Armin Nassehi Editorial • Deniz Yücel Brief eines Lesers • Maurice Summen Pop Life • Hans Hütt Das Hohlsprech-Prinzip • Georg Seeßlen Die Sprache der Verblödung • Georg M. Oswald Alles Kommunikation, oder was? • Markus Baumanns, Torsten Schumacher  Schon wieder eine Sau • Birger P. Priddat Poesie der Ökonomie • Jan Soeken Super Story • Armin Nassehi Political Correctness • Josef Früchtl Idioten. Blödmänner. Assholes • Friedrich Wilhelm Graf Klerikaljargon • Peter Felixberger Das hochsterilisierte Runde ins primär Eckige • Jakob Schrenk Unsinn im Sinn • Kerstin Hensel Der verwachsene Schnabel

(die Essays sind anklickbar, Sie kommen dann direkt zum Textauszug).

Harry G. Frankfurt, Philosoph an der Princeton University, hat einen Essay mit dem Titel Bullshit veröffentlicht.[1] Er startet mit einer lapidaren Diagnose: Es gehöre zu den auffälligsten Merkmalen unserer Kultur, dass es viel Bullshit gebe. Wir wüssten zwar nicht genau, was das ist, aber jeder kenne es. Frankfurts Analyse selbst changiert zwischen Bullshit, der einfach anfällt, und Bullshit, der bewusst eingesetzt wird. Gemeinsam ist beiden Perspektiven nach Frankfurt, dass sich Bullshit-Sprech nicht darum schert, ob die Dinge der Wahrheit entsprechen. Das ist das eigentliche Charakteristikum. Dem Bullshitter ist sein Bullshit egal, Hauptsache, er kommt damit durch.

Kurz vor Redaktionsschluss dieses Kursbuchs gab es im Rahmen des sogenannten Diesel-Gipfels eine geradezu perfekte öffentliche Inszenierung dessen, was man Bullshit nennen kann. Der Vorstandsvorsitzende der Volkswagen-AG, wir vermeiden, den Namen zu nennen, hat in der abschließenden Pressekonferenz einen sicher legendär werdenden Satz gesagt. (…)

Weiterlesen auf der Seite des Editorials von Armin Nassehi.

[1]    1 Harry G. Frankfurt: Bullshit. Frankfurt am Main 2006.

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