Jörn Müller-Quade – Privatsphäre gesucht!

Neue Big-Data-Techniken auf dem Vormarsch

Eigentlich sind wir ganz gut darin, den Übergang vom Privaten ins Öffentliche zu erkennen. Doch im Umgang mit dem Internet versagt dieses Einschätzungsvermögen – angesichts der von Unternehmen und Geheimdiensten verwendeten Big-Data-Techniken. In diesem Essay geht es um den Wandel, den öffentliches Auftreten durch das Internet erfährt. Weil Daten dort lange gespeichert, elektronisch gesammelt und verarbeitet und aus unterschiedlichen Quellen korreliert werden, können wir intuitiv nicht mehr abschätzen, wie viel von unserer Privatsphäre dadurch verloren geht und wie öffentlich wir sie schon gemacht haben.

Beispiele sollen dies im Folgenden verdeutlichen. Es wird aber auch die Rede sein von Datenschutzprinzipien, die verhindern sollen, dass unsere Privatsphäre bedroht wird, eben weil die Grenze zwischen Privatem und Öffentlichem nicht mehr erfahrbar ist. (…)

(weiterlesen im Kursbuch 177)

Jörn Müller-Quade, geb. 1967, ist Professor fur Kryptografie und Sicherheit am Karlsruher Institut für Technologie. Außerdem ist er Direktor am Forschungszentrum Informatik, ebenfalls in Karlsruhe.

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