Inge Kloepfer – Wer sind wir Babyboomer-Frauen?

(Intermezzo 7)

Wir sind viele. Unsere Eltern sagten manchmal warnend, fast beschuldigend: zu viele. Dabei konnten wir gar nichts dafür. Schließlich hatten sie uns massenhaft in die Welt gesetzt. Überall hieß es, wir seien zu viele: In der Schule stöhnten die Lehrer über Klassen mit mehr als 40 Schülern, an den Universitäten ächzten die Professoren – die damals vor allem männlich waren. Bereits bei Einführungsveranstaltungen konfrontierten sie uns mit der Frage: Was wollen Sie denn alle hier? Das war in den Achtzigerjahren, als das Wort »Akademikerschwemme« bereits in aller Munde war und die ZVS rigide nach Noten Studienplätze verteilte. 1 357 304 Kinder wurden im Peak-Jahr des Babybooms geboren. Zum Vergleich: 2013 waren es kaum mehr als 677 000. Im Verhältnis der Geschlechter lagen die Jungen damals leicht vorn, auf 1000 geborene Mädchen kamen 1058 Jungen. (…)

(weiterlesen im Kursbuch 178)

Inge Kloepfer, geb. 1964, ist Journalistin und Sachbuchautorin. Sie arbeitet u. a. für die F.A.S. Zuletzt erschien von ihr „Glucken, Drachen, Rabenmütter. Wie junge Menschen erzogen werden wollen“.

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