Harald Lesch – Warum bin ich ein Mensch?

Nichtwissen in der Physik

Will man etwas verstehen, muss man sich mit äußerst einfachen Phänomenen beschäftigen. Physikerinnen und Physiker haben das begriffen. Und ihr Fach befasst sich mit derart einfachen und von äußeren Störungen weitgehend unbeeinflussten natürlichen Erscheinungen, dass man mit einer vernünftigen Perspektive auf Erfolg hoffen kann, sie mathematisch präzise zu beschreiben. Damit kann diese Wissenschaft in einem gewissen Ausmaß relevante Aussagen über Eigenschaften der natürlichen Welt machen, sogar über manche Aspekte der Zukunft. Beispiele hierfür sind Vorhersagen über das Eintreten von Sonnen- und Mondfinsternissen, das Auftauchen von periodischen Kometen, die Planetenstellungen, den Gefrierpunkt von Wasser, den Zerfall instabiler Atomkerne bis hin zur Explosion einer Wasserstoffbombe.

Der Physik gelingt in überzeugender Weise die mathematisch präzise Beschreibung bestimmter Prozesse in der Natur. In der Tat hat die Beschränkung auf die reinen natürlichen Phänomene nicht nur unsere Erkenntnisse und unser Bild von der Welt entscheidend geprägt, sondern wir haben mit der technischen Umsetzung physikalischer Grundlagenforschung unsere Welt tief greifend verändert. (…)

(weiterlesen im Kursbuch 180)

Harald Lesch, geb. 1960, ist Professor für Physik und Naturphilosophie in München. Seit 2010 moderiert er im ZDF die Sendungen Faszination Universum und Frag den Lesch. Zuletzt erschien sein Buch „Kosmologie für Fußgänger. Eine Reise durch das Universum“.

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