Gert G. Wagner – Doping freigeben!

Wie eine Anti-Doping-Moral im Leistungssport entstehen kann

Nachdem der US-Schriftsteller Michael Farris Smith, ein Baseballfan, in einem kleinen Artikel in der New York Times klar zum Ausdruck gebracht hat, dass ihm völlig bewusst sei, dass professionelle Baseballspieler sich dopen, kommt er für sich zu dem Schluss, dass er – selbst wenn es ein Mittel dafür gäbe – als Schriftsteller nicht dopen würde, weil er dann vor sich selbst nicht mehr bestehen würde. Er will »aus sich heraus« anerkannt und berühmt werden. »Cheaters always know how it’s going to end.« Dieses Argument leuchtet ein und es trifft sicherlich auch auf (Hochleistungs-)Sportler zu. Damit stellt sich aber die Frage, warum Sportler sich massenweise nicht an dieses Gebot der Würde vor sich selbst halten und zu Doping-Mitteln greifen? (…)

(weiterlesen im Kursbuch 176)

Gert G. Wagner, geb. 1953, ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der TU Berlin, Max-Planck-Fellow am MPI für Bildungsforschung in Berlin und Vorstandsmitglied des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin).

Das Kursbuch und auch die Abos können Sie im Shop kaufen.
Für den kostenlosen Newsletter des Kursbuchs können Sie sich hier eintragen:

Hinterlassen Sie einen Kommentar (moderierter Bereich)

Ihre Email-Adresse wird nicht veröffentlicht. Die benötigten Felder sind markiert *