Das nächste Kursbuch – Die nächste kursbuch.edition

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kursbuch.edition. Gretchen Dutschke - 1968. Worauf wir stolz sein dürfen, 03/2018Gretchen Dutschke
1968 – Worauf wir stolz sein dürfen
ca. 220 Seiten € 22,00 (D) / € 22,60 (A)
ISBN 978-3-96196-006-4
gebunden mit Schutzumschlag
Erscheint im März 2018
E-Book: € 9,99 (D)
ISBN 978-3-96196-007-1

Eine Bilanz. Was ist geblieben? Was hat sich als Fehler, was als Illusion erwiesen? Und was hätte das Zeug, auch heute noch Lust auf eine den globalen Herausforderungen sich stellende Protestbewegung zu machen? Es sollte nicht weniger sein als eine weltweite Revolution. Tatsächlich hat sich die 68er-Utopie einer globalen Befreiung von Ausbeutung und Unterdrückung nicht umsetzen lassen. Irgendwo ist er hängen geblieben, der große Traum von einem ganz anderen, einem freien Leben für alle. Dass aber doch etwas und sogar nicht einmal so wenig von diesem Widerstand gegen die autoritär „verwaltete Welt“ (Adorno) von damals in unserem Land nachwirkte und wirkt, gehört neben dem Scheitern ebenso zur Bilanz dieses wirkmächtigen „Tumults“ (Enzensberger).

Eine eigene Bilanz zieht Gretchen Dutschke. Dabei sieht sie vor allem, dass der Freiheitsdrang dieses Protestes sich am Ende doch durchsetzen konnte und sich Deutschlands Verwandlung in eine tolerante Zivilgesellschaft insbesondere diesem Aufbruch verdankt. Sie, die gebürtige Amerikanerin, berichtet aus unmittelbarem Erleben: Als Frau von Rudi Dutschke war sie aktiver Teil von dessen Gedanken und Idealen wie auch vieler Aktionen des Protests, die er und mit ihm viele andere organisierten – einerseits. Andererseits hält sich immer der Blickwinkel einer Außenstehenden, die sich ein ausreichendes Maß an kritischer Distanz erhalten konnte. Diese Haltung und die eingangs gestellten Fragen geben das Leitmotiv ihrer Erzählung an.


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kursbuch.edition. Armin Nassehi: Gab es 1968? Eine Spurensuche. 03/2018Armin Nassehi
Gab es 1968? – Eine Spurensuche
ca. 200 Seiten € 20,00 (D) / € 20,60 (A)
ISBN 978-3-96196-008-8
Erscheint im Frühjahr 2018
E-Book: € 9,99 (D)
ISBN 978-3-96196-009-5

Für die einen ist es der Umbruch in eine moderne Zeit. Für andere der Beginn eines epochalen Werteverlustes. Kontroverse hin oder her: Die Chiffre „68“ steht für eine historische Zäsur. Bleibt zu fragen, ob es sie gab. Das Jahr 1968 hat es gegeben. Aber gab es „1968“? War „1968“ wirklich jener Umschlagpunkt, der eine verkrustete, unbewegliche Welt in eine offene Zukunft geführt hat? Jedenfalls ist der Mythos „1968“ ein beredter Erzählanlass.

Auch für individuelle Biografen gilt, dass sie sich besser erzählen lassen, wenn es ein kritisches Ereignis gegeben hat, das alles ändert. Wenn ein Kairos in das chronologische Nacheinander fährt, wenn es einen Identifikationspunkt gibt, von dem her sich alles erklären lässt. Nun fallen Revolutionen und Plötzlichkeiten – so sie denn welche sind – nicht einfach vom Himmel. In diesem Essay soll es deshalb um folgende Fragen gehen: Welche gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen und Veränderungen haben „1968“ möglich gemacht? Ist „1968“ Ursache oder Effekt von Veränderungen? Und was ist davon geblieben?

Die These wird lauten: „1968“ hat vor allem zweierlei unhintergehbar etabliert – zum einen den Siegeszug der kommunikativen Verflüssigung von allem. Nichts blieb sicher vor der kommunikativen Kraft der Problematisierung und einer geradezu protestantischen Entscheidungsgewalt. Zum anderen aber steht „1968“ auch für das Gegenteil davon, für die popkulturelle Negation des tiefen Sinns und des guten Grundes und die Prämiierung der ästhetischen Pose. Beides kann als Befreiung empfunden werden.

Und heute? Vielleicht werden diese beiden Erbschaften von „1968“ amalgamiert: Vielleicht schrumpft das Diskursive zur popkulturellen Pose – und vielleicht wird die Gegenwartsorientierung des Pop zum tiefsinnigsten Ausdruck einer komplexen Gesellschaft.


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Kursbuch 193 Vorläufiges Cover - Bildung. Immer wieder!

Peter Felixberger, Armin Nassehi (Hg.)
Kursbuch 193 – Bildung. Immer wieder!
ca. 200 Seiten € 19,00 (D) / € 19,60 (A)
ISBN 978-3-96196-002-6
Erscheint im März 2018
E-Book: € 9,99 (D) ISBN 978-3-96196-003-3
E-Single: € 0,99 (D)

Sie gilt als Universallösung für so ziemlich jede Herausforderung unserer Zeit. Und sie steht heute im Rang eines Bürger-, wenn nicht Menschenrechts. Umso erstaunlicher der Leerlauf der wiederkehrenden Diskussionen um Bildung. Ein Thema für das Kursbuch. Von Bildung spricht man, spätestens seit man ohne sie die Menschlichkeit des Menschen anzweifelt. Bildung sollte jene Kraft sein, die den Menschen zu dem macht, was er eigentlich ist. Und nicht umsonst sind Bildungstitel mindestens so sehr zur sozialen Distinktion geeignet wie materieller Besitz oder eine anmutige Erscheinung.

Die Erwartungen sind also hoch – und seit sie so hoch sind, gilt Bildung als das mächtigste Tool zur Lösung der Weltprobleme –, wenigstens reichen weder Geld noch Schönheit, wenn sie nicht mit Bildung und ihren Gütern angereichert werden. Dem widerspricht auch dieses Kursbuch nicht – wie könnte es auch? Richtet es sich doch an ein gebildetes Lesepublikum.

Dass die Weltprobleme freilich noch nicht gelöst sind und dass auch die radikale Expansion des Bildungssystems seit 250 Jahren eher mehr von den bekannten Problemen hervorgebracht hat, das will es schon zur Kenntnis nehmen. Und nicht nur das. Dieses Kursbuch nimmt die Frage in den Blick, warum es immer wieder Bildungsdiskurse sind, die stark anheben und dann doch ins Leere laufen. Und warum sie sich merkwürdigerweise stärker ähneln, als es die Verve der Bildungserneurer vermuten lässt.

Der Fokus liegt auf Bildung. Noch mehr aber auf dem „Immer wieder“!


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