Barbara Vinken – Sexualmoral oder Liebeskunst?

Über das Verschwinden des Weiblichen aus der katholischen Kirche

Bevor der Kirchenfürst Tebartz-van Elst im Oktober 2013 mit seiner »Protzburg« die deutschen Schlagzeilen für Wochen beherrschte, war es nicht das Laster der Verschwendung, das man als Erstes mit seiner Kirche assoziierte. Es waren eher die von vielen als sexbesessen eingeschätzten Verlautbarungen zur Sexualmoral, die für Schlagzeilen und dann massiv für Kirchenaustritte sorgten. Der sexuellen Revolution ist die Kirche – so nimmt es die aufgeklärtere Öffentlichkeit wahr – fast ausschließlich mit Verboten begegnet, die jeder sexuellen Freiheit Hohn sprechen, ja, die vielen nicht anders als so unbarmherzig wie zynisch vorkamen. (…)

(weiterlesen im Kursbuch 176)

Barbara Vinken, geb. 1960, ist Professorin für Allgemeine und Französische Literaturwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Zuletzt erschien von ihr „Angezogen. Das Geheimnis der Mode“.

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