Kursbuch 184: Der Inhalt

Hanno Rauterberg Brief eines Lesers • Chris Dercon; Max Hollein; Juan A. Gaitán; Sheikha Hoor Al-Qasimi; Hans Ulrich Obrist; WHW Kunst kann was • Boris Groys Die Wahrheit der Kunst • Jürgen Dollase Ist Kochen eine Kunst? • Martin Kornberger Ist Managen eine Kunst? • Peter Rawert Ist Zaubern eine Kunst? • Karl Bruckmaier OBI oder das Streben nach Glück • Wilfried Petzi On the Road Again • Armin Nassehi Warum PEGIDA hässlich ist • Conny Habbel Venedig im Regen • Friedrich von Borries, Mara Recklies Design als Intervention • Stephan Opitz Das Große und Ganze – verschwimmend • Peter Felixberger More Talent, Less Ego • Ernst Pöppel, Eva Ruhnau, Alexandra von Stosch Menschen haben zu viel Gehirn

Es ist ein alter Topos, dass die Kunst nicht nur das Schöne und das Erhabene darstellt, sondern auch ein besonderes Erkenntnismittel ist und der Wahrheit womöglich näher kommt als die begrifflich und methodisch geschärfte, deshalb rational genannte, weil wiederholbare und rekonstruierbare Form, die Welt auf den Begriff zu bringen. Oh – das Schreiben ist schneller als das Denken: eben nicht auf den Begriff zu bringen, sondern zu begreifen oder wenigstens in eine Form zu bringen oder ins Bild zu setzen. Freilich ist der Topos nicht allzu alt – er stammt aus der bürgerlichen Gesellschaft, also aus einer Zeit, in der das »Auf-den-Begriff-Bringen« in den unterschiedlichen sich dynamisierenden Bereichen der modernen Welt exorbitant wächst – in der Wirtschaft ebenso wie in der Wissenschaft, in der politischen Programmierung ebenso wie in der philosophischen Methodik, im gesetzten Recht ebenso wie in den Verwaltungsstäben. (…)

Weiterlesen auf der Seite des Editorials von Armin Nassehi
(Weiterlesen im Kursbuch 184)

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